Der Brand im Depot der BDB in Interlaken bedeutet einen erheblichen Rückschlag für unser ehrgeiziges Projekt. Wie es weitergehen soll war anfänglich unklar. Aber wir haben uns entschieden: Wir geben nicht so schnell auf!

Als erstes wurde das übriggebliebene Material aus den Güterwagen des "Rettungs-Zuges" in Wechselpritschen umgeladen, diese werden ins Tessin gebracht. Das Material wird dort gesichtet, kontrolliert und wieder aufgearbeitet wenn möglich. Wieviele Teile neu erstellt werdem müssen ist noch nicht bekannt.

Parallel dazu wurde der Boden im Depot betoniert (Siehe separaten Beitrag), dies ist nötig um das Fahrwerk anzuheben um Rahmen und Achsen genauer zu inspizieren. Vorgängig werden an Rahmen und Räder die Russ-Spuren beseitigt, zudem sind an Umlauf und diversen Anbauteilen noch einige Unzlänglichkeiten zu Tage getreten welche nun behoben werden. Auch der obere Teil des Führerhauses macht Fortschritte.

In der Arbeitswoche wurde der Rahmen schwarz gespritzt und weitere Teile aufgearbeitet. Schlussakt war am Freitag das Absenken des Rahmens auf die Achsen. Das Aufsetzen des revidierten Kessels ist nun der nächsten Meilenstein, dies ist auf Mitte Mai vorgesehen.

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