Wiedersehen mit dem Fahrgestell

Momentan befindet sich das Fahrgestell der C5/6 in der Werkstatt der Ballenberg Dampfbahn in Interlaken in der Revision. Am Dienstag, 24. Juli 2012 machte sich eine Gruppe von der Lokremise Sulgen nach Interlaken auf, um das Fahrgestell der Dampflokomotive, resp. die Positionen der Lager zu vermessen. Mit dabei waren Präsident Gerd Hilligardt, sein Sohn Aslan, Giuseppe Vecera als Dampflokomotivenspezialist, Bruno Bösch und Peter Thöny aus dem Liechtensteinischen, Werkstattleiter Hansueli Schnyder, Johann Gröbli (Leiter Technik) und der Journalist Fritz Heinze.

Das Fahrgestell wird derzeit grundiert und schwarz gestrichen, nach dem es sandgestrahlt wurde. Sämtliche Teile des Gestelles mussten dazu entfernt werden, gereinigt und sind nun, säuberlich beschriftet, in Gestellen eingelagert. Aus der Sicht von Johann Gröbli laufen die geplanten Arbeiten nur schleppend, zumal die Betreiber der Werkstatt nicht die vorgesehene Anzahl Mitarbeiter beschäftigen. Aber trotzdem war die Stimmung gut (siehe Gruppenbild). Das Wiedersehen mit Teilen der C5/6 hob die Stimmung und im Bewusstsein, dass im Tessin in diesen Wochen von Giuseppe Vecera, dem Dampflokomotiven-Fachmann, die Radlager gegossen werden und die Arbeit nun wirklich bald vorwärts zu gehen scheint, zog die Gruppe nach geschossenem Gruppenbild zufrieden von dannen.

Nun sind die Lager bei der Firma PORETTI-GAGGINI SA in Bedano (TI) in Arbeit, im Anschluss daran kommen diese nach Interlaken wo alles montiert wird. Die Überführung des Fahrgestells nach Sulgen soll auf den eigenen Rädern erfolgen. „Damit haben wir nach der Fahrt dann auch die Gewähr, dass die Achsen in Ordnung sind“, meint Johann Gröbli. Terminmässig ist Gröbli zurückhaltend. Er rechnet, dass bis Oktober oder November die Lager eingepasst sind und im Dezember die Räder spätestens in Interlaken sind. Gerd Hilligardt sieht das Jahr 2014 für die Fertigstellung der C5/6.

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